VORSORGE
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Vorsorge

Vorsorgevollmacht und Testament

Vorsorgevollmacht

Die durch den Covid-19 Virus entstandene Lebenssituation ist schon befremdlich genug. Sie zwingt, überall aufzupassen, nachzufragen und zu korrigieren. Das gilt auch für jeden, der in einer Patientenverfügung - meist im Rahmen einer Vorsorgevollmacht - seine Wünsche festgelegt hat, die im Fall der eigenen Handlungsunfähigkeit erfüllt werden sollen. Oft ist darin festgelegt, dass künstliche Beatmung im Endstadium einer unheilbaren, tödlich verlaufenden Krankheit nicht mehr vorgenommen werden soll. Die künstliche Beatmung ist aber gerade im Fall einer Erkrankung am Corona Virus die letzte Möglichkeit, diese Erkrankung zu überwinden. Deshalb muss die Patientenverfügung entsprechende Regelungen enthalten. Schon festgelegte Patientenverfügungen sind deshalb im Hinblick auf diese Situation zu überprüfen und zu ergänzen; künftige neue Patientenverfügungen müssen hierzu ebenso eine klare Entscheidung treffen. Sollen die Ärzte im Fall der Erkrankung am Coronavirus alles Erdenkliche tun, um die Krankheit zu überwinden, so soll das auch konkret so in der Patientenverfügung stehen, ebenso wie die mögliche Entscheidung, dennoch eine künstliche Beatmung grundsätzlich und in jedem Fall abzulehnen.

Die Coronasituation macht noch ein Weiteres deutlich. Nicht nur ältere Menschen erkranken - auch junge Menschen sind betroffen. Sie haben ein noch höheres Lebensrisiko durch schwere Erkrankungen und insbesondere Unfälle in jungen Lebensjahren. Deshalb ist zu raten, dass jeder ab dem 18. Lebensjahr, nach Familiengründung oder Existenzgründung darüber nachdenkt, wie er sich zu einer solchen Situation stellt und er sollte dementsprechende Beratung und Hilfestellung annehmen.

Vollmacht für Unternehmer

Natürlich gilt es bei dieser Situation auch Vorsorge im unternehmerischen Tätigkeitsbereich zu treffen. Vollmachten aller Art sichern das Unternehmen und sorgen für den Fall vor, dass der Unternehmer/Entscheider einmal plötzlich ausfällt. Ohne Vollmachten für einen Vertreter können beim Fehlen entsprechender Handlungsgrundlagen irreparable Schäden entstehen, die den Fortbestand des Unternehmens und sogar die private Existenz gefährden können.

Testament

Deshalb sind nicht nur Generalvollmacht, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung zu erwägen und zu überdenken, sondern auch konsequenterweise letztwillige Verfügungen - in welcher Form auch immer -, die Grundlage einer verantwortungsvollen Handlungsweise zur Vorsorge für Familie, Partner, Kindern und Enkeln sind. Hat man die Situation für sich, seine Familie, seinen Arbeitsbereich oder sein Unternehmen überdacht und entschieden, winkt zur Belohnung Generationen übergreifend Entspannung und Sicherheit auch in Krisenzeiten.

Beratung und Hilfe

Beratung und Hilfestellung gewährt kompetent und im Vertrauen ein Rechtsanwalt oder Notar.

Die umfassende anwaltliche Beratung gibt Entscheidungshilfe, zeigt Gestaltungsmöglichkeiten auf und bereitet Urkunden vor. In unserem Büro in Frankfurt steht dafür Rechtsanwalt und Notar a. D. Lutz Tauchert zu Verfügung.

Wer ganz sicher gehen will, lässt eine entsprechende Vorsorgevollmacht mit Patientenverfügung und Betreuungsverfügung oder den Erbvertrag notariell erstellen. Die Urkunden können gegen geringes Entgelt zusätzlich im Zentralen Vorsorgeregister oder dem zentralen Testamentsregister, die bei der Bundesnotarkammer in Berlin geführt werden, registriert werden kann. In unserem Büro in Oberursel steht dafür Rechtsanwalt und Notar Dr. Christian Brom zu Verfügung.

Rechtsanwalt und Notar a.D.
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